Die Halbinsel Mönchgut

 

Die Halbinsel Mönchgut besteht aus mehreren Landzungen und Buchten, die den Greifswalder Bodden von der Ostsee trennen. Die von Wind und Wetter geprägte Landschaft bietet zu jeder Jahreszeit ein beeindruckendes Naturschauspiel. Seit 1991 ist Mönchgut auf Rügen als UNESCO Biosphärenreservat anerkannt und als Naturschutzgebiet für die dort vorkommenden Tiere und Pflanzen ausgewiesen.

Ferienwohnungen im der im Bäderstil erbauten Villa Maria Die Halbinsel Mönchsgut, Foto: info-mv.de

 

Einzigartige Natur und charmante Fischerdörfer

Mit einer Fläche von insgesamt mehr als 23.000 ha besteht das Biosphärenreservat Südost-Rügen nicht nur aus der Halbinsel Mönchgut, sondern auch aus der Insel Vilm sowie dem Granitzwald mit seinen alten Buchen. Die malerische Landschaft ist geprägt von Wiesen und Hügeln, auf denen im Sommer Schafe weiden, und lädt zu langen, erholsamen Spaziergängen an der frischen Meeresluft ein. Mit etwas Glück können Besucher des Schutzgebietes sogar Kegelrobben sehen, die auf Rügen einen ihrer letzten Rückzugsorte gefunden haben.

 

Geschichte der Halbinsel

Den Namen Mönchgut erhielt die Halbinsel im Mittelalter, als sie dem Kloster Eldena bei Greifswald gehörte. Fürst Jaromar II. von Rügen hatte das Land Reddevitz, das den größeren Teil der Halbinsel bildet, 1252 dem Kloster übergeben. Den übrigen, südlichen Teil der Halbinsel kaufte Abt Martin von Eldena 1360 für nur 3180 Mark von der Familie Bonow. Seitdem heißt die Halbinsel „Mönchegud“. Das Kloster trennte seinen Besitz durch den nördlich von Baabe gelegenen Mönchsgraben vom Rest Rügens ab. Nach der Reformation von 1534 fiel Mönchgut an den Landesherrn, die Herzöge von Pommern-Wolgast.

 

Bis Ende des 19. Jahrhunderts lebten die Bewohner des Landstrichs hauptsächlich vom Fischfang und von Lotsentätigkeiten. Ihren Alltag und das beginnende Ende der bäuerlichen Zeit schilderte die Heimatschriftstellerin Ina Rex in ihrem Roman Nivellierarbeit der Zeit von 1910 anhand des Lebenswegs einer Bauerntochter aus Groß Zicker.

 

In den vier Mönchsguter Museen gibt es jede Menge Informatives zur Geschichte und Tradition der Halbinsel zu entdecken. Die Ausstellung von historischen Trachten im Freilichtmuseum ist nicht nur für kulturinteressierte Besucher sehenswert.

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© Villa Maria Göhren, Ferienwohnungen in der kleinen, feinen Bäderstilvilla