Typisch Rügen

Ferienwohnungen im der im Bäderstil erbauten Villa Maria Allee auf Rügen, Foto: M. Schumann 2016

 

Alleen: 

 Zu jeder Jahreszeit ein Highlight sind die Alleen auf Rügen. Im Frühjahr überwältigt das frische Grün, im Sommer bilden sich lichtdurchflutete Laubtunnel, die jede Autofahrt zu einem Erlebnis werden lassen. Ein vorwiegend alter Baumbestand aus Linden, Eichen, Kastanien, Birken, Blut- und Rotbuchen ziert den Straßen- und Wegesrand von Rügen. Eine besonders schöne Allee findet man in Putbus auf dem Weg in Richtung Garz.

 
Ferienwohnungen im der im Bäderstil erbauten Villa Maria Reiche Verzierungen, Foto: M. Schumann 2016

 

Bäderarchitektur: 

 

Ende des 19. Jahrhunderts begann man in Binz, Sellin und in anderen Badeorten außerhalb des Dorfkerns Villen und Pensionen zu errichten. Es waren einfache und schlichte Bauten, deren einziger Schmuck die Loggien, Balkone, Veranden mit ihrer fantasievollen Verzierung der Brüstungsfelder und Giebeldreiecke waren. Die filigranen Schnitzereien entsprachen dem damaligen Zeitgeschmack. Besonders auffallend sind die Girlanden, Rosetten, Blütenformen sowie die Ziergiebel, Freitreppen, Erker und Türmchen. Noch heute glänzen diese Häuser im Charme der vergangenen Zeit.

 

 

 

Bernstein auf Granit, Foto: Lampe CC BY 3.0

Bernstein, das Gold der Ostsee

Bernstein (niederdeutsch „Bernen“ = brennen) ist ein fossiles Baumharz, welches mindestens 1 Million Jahre alt ist. Insgesamt gibt es über 80 verschiedene Sorten auf der Welt. Den im südlichen Ostseeraum vorkommenden Bernstein nennt man baltischen Bernstein. Bernstein gibt es in Tropfenform, Zapfen und in knollenartigen Gebilden; die Farbtöne sind vielfältig von hell- und rotbraunen, weißgelblichen, grünen bis zu fast schwarzen Farbtönen. Der besondere Ostseeschmuck enthält oft auch Einschlüsse wie z.B. Pilze, Moose, Nacktsamer, Schnecken, Spinnen und verschiedene Insekten. Hat am Vortrag der Sturm auf der Insel getobt, kann man bei Sonnenaufgang die Bernsteinsucher an den Stränden Rügens beobachten, oder selbst sein Glück versuchen.

Ferienwohnungen im der im Bäderstil erbauten Villa Maria Der Buskam bei Göhren, Foto: Unokorno CC BY-SA 3.0

 

 

Findlinge

Findlinge sind Gesteinsblöcke aus Granit oder Gneis, die mit dem Eis vor über 20.000 Jahren aus Skandinavien zu uns gebracht wurden. Der größte Findling ist der Buskam bei Göhren, mit einem Gewicht von 1.626 Tonnen.

 

Großsteingräber

Großsteingräber sind beeindruckende Grabanlagen aus der jüngeren Steinzeit (2.600 bis 1.800 vor Chr) erbaut aus riesigen Findlichngen. Sie sind Ausdruck bäuerlicher Sesshaftigkeit und der Gewissheit dauerhaften Landbesitzes. Bis vor 150 Jahren gab es noch 236 dieser Denkmale, heute sind es nur noch 50. Noch heute kann man diese Gräber auf der ganzen Insel (zB. in Lancken-Granitz, bei Groß Stresow, in Lauterbach, nähe Kap Arkona und in Göhren an der Kirche) besichtigen.

 

 

Villa Maria - Bäderstilvilla in Göhren Kranich im Flug, Foto: S. Garvie CC BY-SA 2.0

 

Kraniche 

Alljährlich weilen im Frühjahr für 3 bis 4 Wochen und in der Herbstzeit für ca 8 Wochen Kraniche auf Rügen. Auf ihrem 3000 km langen Vogelzug zwischen Sommer- und Winterquartier fliegen die „Vögel des Glücks“ die Rastplätze der Insel und er vorpommerschen Boddenlandschaft an. Die Rast- und Schlafplätze dieser imposanten Vögel befinden sich vorwiedend auf Westrügen und Ummanz. Für Naturliebhaber ist ein Besuch auf den Beobachtusständen, eine Kranichtour per Schiff oder eine Führung beim Kranichzentrum in Waase (Ummanz) auf jeden Fall ein Erlebnis.

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© Villa Maria Göhren, Ferienwohnungen in der kleinen, feinen Bäderstilvilla