Wissenswertes über Rügen

Dass Rügen Deutschlands gößte Insel ist, ist vielen Menschen bekannt. Aber hatten Sie gedacht, dass Rügen 140 Kilometer mehr Küstenlinie hat als die gesamte schleswig-holsteinische Ostsee? Oder dass Rügen 10x größer ist als Sylt, aber nur 3x so viele Einwohner hat? Oder dass es auf der Insel 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr gibt als in München? 

Villa Maria Göhren Satellitenbild von Rügen, Foto: NASA

 

 

 

 

 

 

 

Größe 

Rügen hat eine Fläche von 976 qkm und ist somit dreimal so groß wie Malta. Die Insel hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von 51,4 km und eine West-Ost-Ausdehnung von 42,8 km. Der höchste Berg ist der  Piekberg (Stubnitz) mit 161 m. 

Inseln Rügens

Rügen wird von 18 Inseln umgeben, unter anderem von Hiddensee mit Fährinsel, Ummanz, Liebitz, Heuwiese, Öhe, Urkevitz und Beuchel im Westen. Im Südosten lohnt die Insel Vilm einen Besuch.

Infos zu Hiddensee

Infos zur Insel Vilm

 

Einwohner und Orte

Rügen hat nur rund 70.000 Einwohner, die sich auf 4 Städte und 38 Gemeinden verteilen. 

Bergen auf Rügen ist die Kreisstadt mit fast 15.000 Einwohnern. Die älteste Stadt auf Rügen ist Garz, gegründet im Jahre 1319. 

Über die Hälfte der Gemeinden sind Fremdenverkehrsorte, darunter laut Kurortegesetz 7 staatlich anerkannte Seebäder und 10 Erholungsorte. 

Bergen auf Rügen

Ferienwohnungen im der im Bäderstil erbauten Villa Maria Sicht auf die Seebrücke Sellin, Foto: E. Schumann

 

Naturschutzgebiete

Es gibt 2 Nationalparks (Jasmund / Kreideküste und vorpommersche Boddenlandschaft) sowie ein Biosphärenreservat (Süd-Ost-Rügen)

Rügen hat 15.407ha Wald und eine Küstenlängevon 574 km, davon 56 km Sandstände und 27km Naturstrände. 

Nationalpark Jasmund

Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Geologie

Die Insel Rügen ist kein geschlossener Komplex, sondern wie ein Puzzle aus Land und Meer, Nehrungen, Inseln, Halbinseln, Buchten und Bodden zusammengefügt. Die Ursache für dieses Aussehen liegt ca 7000 Jahre zurück. In dieser Zeit war der dicke Eispanzer der Weichseleiszeit gerade geschmolzen und ließ den Wasserspiegel der heutigen Ostsee mächtig steigen. Zur Folge ragten Moränenrücken als einzelne Inselkerne ins Meer. 

 

Heute kennen wir diese Inselkerne als Jasmund, Wittow und auch Mönchgut. Ihre Außenküsten waren starken Erosionen durch Brandung und Sturm ausgesetzt und so bildeten sich die heutigen Steilufer. Dort brachten Sand, Kies, Feuersteine und Findlinge herab. Diese wurden durch die Strömungen im Meer abtransportiert und lagerten sich seitlich der Inselkerne ab. Außerdem bildeten sich Sandhaken, es entstanden die Nehrungen, wleche die Inselkerne miteinander verbanden, wie zB. die Schaabe hinter Glowe oder die schmal Heide bei Mukran.

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Villa Maria Göhren, Ferienwohnungen in der kleinen, feinen Bäderstilvilla